Bürgerinformationen

Aufgaben der Freiwilligen Feuerwehren


Die Aufgaben der Feuerwehr sind im Feuerwehrgesetz Baden-Württemberg festgelegt. An diese Gesetze müssen wir uns halten.


Die Aufgaben sind unter anderem:
• Löschen
• Bergen
• Retten
• Schützen
• Und vieles mehr…


Unter anderem helfen wir Ihnen, wenn ihr Tier auf einem Baum oder einem höheren Gebäude fest sitz. Dieses Tier retten wir über die Höhenrettung mit Hilfe von verschiedenen Leitern, die uns zur Verfügung stehen. Eingeklemmte Personen, die an einem Verkehrsunfall beteiligt sind, retten wir mit Hilfe unserer hydraulischen Rettungsgeräte.

 

Wir bergen Tiere, Sachgüter oder Menschen. Zu dem Bereich schützen gehört zum Beispiel der vorbeugende Brandschutz oder die Bereitstellung von Brandsicherheitswachen bei öffentlichen Veranstaltungen.

 

Eines unserer anderer Hauptaufgaben ist das Löschen von verschiedenen Bränden, dies ist eines der ältesten Aufgaben der Feuerwehr. Verschiedene Brände sind in unterschiedliche Brandklassen eingeteilt und werden mit unterschiedlichen Löschmitteln gelöscht.

 

 

 

Brandklasse Kennzeichen Beispiel geeignetes Löschmittel
A fest Papier, Holz, Kunststoff, Textilien Wasser, Schaum, ABC- Pulver
B flüssig Benzin, Mineralöl, Alkohol, Lösungsmittel Schaum, ABC- Pulver, Kohlenstoffdioxid
C gasförmig Erdgas, Acetylen, Wasserstoff ABC- Pulver, Kohlenstoffdioxid
D Metall Aluminium, Magnesium, Natrium, Kalium D-Pulver, trockener Sand
F Speiseöle- und Fette Frittierfett, Speiseöl, Kerzenwachs, Teer Spezielle Löschmittel

Es gibt 4 Hauptlöschmittel mit verschiedenen Löscheffekten

 

Löschmittel Löscheffekt
Wasser Kühlen
Schaum Kühlen, ersticken
(ABC)- Pulver

Inhibitionseffekt (chemischer Eingriff in die Vebrennung)

Co² Ersticken

 

 

Damit es zu einer Verbrennung kommt, müssen bestimmte Voraussetzungen gegeben sein:

1.    Brennbares Material

2.    Sauerstoff

3.    Zündenergie

4.    Mischungsverhältnis

 

Die Auswahl des richtigen Feuerlöschers

 

Brennbare Stoffe sind in ihrer Art sehr unterschiedlich, daher ist es wichtig den richtigen Feuerlöscher zu verwenden. Für den Haushalt eignen sich am besten Pulver- Schaum- und Fettbrandlöscher

 

Pulverlöscher

  • In Pulverlöscher wird als Löschmittel ABC-Pulver (für Glut- und Flammenbrände) verwendet.

 

Schaumlöscher

  • Löschschaum wird durch Verschäumung eines Wasser-Schaummittel-Gemisches mit Luft erzeugt. Schaumlöscher können eingesetzt werden, um brennende Oberflächen abzudecken. Dabei wird der kühlende und erstickende Effekt genutzt.

 

Fettbrandlöscher

  • Für Speisefett- und Speiseölbrände wurden spezielle Löschmittel entwickelt, die z. B. zur Bekämpfung der gefährlichen Friteusenbrände eingesetzt werden. Das Fettbrandlöschmittel bildet eine dichte Schicht auf der Fettoberfläche, wodurch die Sauerstoffgefahr unterbrochen wird und das Feuer erlischt.

 

Achtung: Fettbrände niemals mit Wasser löschen. Eine gefährliche Fettexplosion wäre die Folge. Fettbrände lassen sich durch Abdecken ersticken.

Bsp.: Brennendes Fett im Topfen mit einem Deckel ersticken.

 

Rauchmelder:

 

Wozu braucht man sie? Rauchmelder retten Leben!!!

Einen Brand verhindern können Rauchmelder zwar auch nicht, doch sie sorgen dafür, dass sich Menschen rechtzeitig in Sicherheit bringen können. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt Sie auch im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt Ihnen den nötigen Vorsprung, sich und Ihre Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren.

 

Wie wichtig sind sie?

Rauchmelder funktionieren ähnlich wie ein Frühwarnsystem, das heißt: Schon unmittelbar im Entstehen eines Brandherdes in der Wohnung, greift der Schutz des Rauchmelders. Bereits eine kleine Menge gefährlichen Rauchs- zum Beispiel durch eine umgekippte Kerze- reicht um das Alarmsignal auszulösen. Somit informiert dann die Sirene des Rauchmelders alle, die das akustische Signal im Umkreis hören können. Im Gegensatz zu einer Brandmeldeanlage, sind Rauchmelder NICHT mit einem integrierten System ausgestattet, dass nach einiger Zeit auch gleich die Feuerwehr informiert.

 

Informationen zum Rauchmelder

Als Rauchmelder oder Brandmelder bezeichnet man alle Geräte, die im Falle eines Brandes aufgrund von Rauchentwicklung in privaten Wohnungen ebenso in öffentlichen Einrichtungen Alarm auslösen können. Auch wenn die Gefahr durch Wohnungsbrände heutzutage längst nicht mehr so akut ist wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Noch immer bergen kleine bis kleinste Zündquellen das Potenzial in der Wohnung einen Brand auszulösen. Feuer ist genauso gefährlich und unberechenbar, weil man die Geschwindigkeit und Fläche seiner Ausbreitung unterschätzt. Schnell kann ein Wohnungsbrand so übergreifend werden, dass ein handelsüblicher Feuerlöscher nicht mehr ausreicht. Und genau aus so einem Grund sollte man Rauchmelder installieren.

 

Rauchmelder ist nicht gleich Rauchmelder!!!

Fälschlicherweise werden die meisten Rauchmelder alle über einen Kamm geschert- ein großer Fehler, da die Unterschiede teilweise erheblich sind.              Bestes Beispiel: Rauchmelder und Brandmelder

 

Rauchmelder

Das „Einsatzgebiet“ des Rauchmelders liegt hauptsächlich im privaten Bereich. In bestimmten Bereichen wie kleinen Pensionen, Ferienwohnungen oder gewerblichen Bereichen werden ebenfalls Rauchmelder eingesetzt.

 

Brandmelder

Das „Einsatzgebiet“ eines Brandmelders liegt vorrangig in Verbindung mit Brandmeldeanlagen und wird in öffentlichen Gebäuden eingesetzt.

 

Darauf sollten sie achten, wenn sie einen Rauchmelder installieren 

Damit Sie von Ihren Rauchmeldern optimalen Schutz erwarten können, müssen Sie bei der Installation folgendes beachten:

 

Befestigen Sie Rauchmelder:

  • immer an der Zimmerdecke, da der Rauch nach oben steigt,
  • an der Decke in der Raummitte, bzw. mindestens 50 cm von Wänden entfernt,
  • nicht in der Nähe von Luftschächten und nicht in starker Zugluft,
  • nicht in der Dachspitze,
  • nicht in Räumen, in denen normalerweise starker Dampf, Staub oder Rauch entsteht (z.B. Bad, Küche).

 

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